The Position Desk

Methode

Position-Trades findet man im Wochenchart.

The Position Letter jagt eine ganz bestimmte Situation: eine Aktie, die jahrelang gefallen ist, aufgehört hat zu fallen — und still wieder eingesammelt wird. Früh erwischt, bieten diese Wenden monatelange Trends mit Stops wenige Prozent entfernt. Das System, das sie findet, läuft jedes Wochenende und ist bis zum finalen Ranking vollständig mechanisch.

01

Der Recovery-Screen

Jeden Sonntag durchsucht ein Screen US-Aktien nach einem engen Profil: liquide Namen, 45–90 % unter ihrem Allzeithoch, auf Vier-bis-fünf-Jahres-Sicht noch im Minus — aber bereits 45 %+ über ihrem Tief, mit gedrehtem mittelfristigem Momentum und Relativer Stärke auf mindestens einem Zeitfenster. Kurz: langer Downtrend, Boden drin, Wende im Gang. Das ist das Universum — typischerweise 30 bis 50 Namen.

02

Vier Evidenz-Gates, nachgeprüft auf den Kerzen

Ein Screen kann keine Struktur lesen — deshalb wird jeder Kandidat auf zwei Jahren Wochenkerzen nachgeprüft. Vier Dinge müssen im Chart stehen:

  • Ein Volume-Surge — eine Woche, deren Volumen das Maximum der letzten sechs Monate übertrifft, stark geschlossen. Institutionen können nicht leise akkumulieren; das ist ihr Fußabdruck.
  • Ein Higher Low — nach dem Major Low ein bestätigtes Swing-Tief darüber. Die Verkäufer sind durch; Pullbacks finden früher Käufer.
  • Der erste Moving-Average-Hold — die 10w- oder 30w-Linie, die im Downtrend jede Rally abgewiesen hat, hält zum ersten Mal. Widerstand wird Unterstützung — das stärkste Einzelsignal im System, und es definiert den Entry.
  • Ruhige Action — enger werdende Wochenranges und austrocknendes Volumen am Level. Wir kaufen Schwäche an der Unterstützung, nie Stärke am Hoch.

Kein qualifizierender Surge in 52 Wochen, weiter fallende Tiefs oder kein vertretbarer Stop — der Name fällt durch, egal wie gut die Story klingt.

03

Die Risiko-Geometrie entscheidet, nicht die Überzeugung

Jeder Pick muss einen strukturellen Stop bieten — das Wick-Low einer Shakeout-Woche, die gerade zurückeroberte Moving Average oder das Vorwochentief — innerhalb von 5 % der Entry-Zone, ideal unter 3 %. Die Positionsgröße folgt mechanisch: fixes Dollar-Risiko geteilt durch Stop-Distanz. Ein engerer Stop kauft eine größere Position bei identischem Risiko. Gibt es keinen solchen Stop, ist das Setup noch nicht kaufbar und wandert auf die Watchlist — ohne Ausnahme.

04

Group-Bestätigung

Institutionale Rotation trifft Gruppen, nicht einzelne Ticker. Wenn zwei oder mehr Screen-Treffer dieselbe Industry teilen, bekommt jeder einen Ranking-Bonus — der Cluster selbst ist Evidenz. Ein Einzelgänger kann es trotzdem in den Brief schaffen, trägt aber ein sichtbares Flag: Rotation unbestätigt.

05

Drei Picks. Oft weniger.

Die drei besten Überlebenden kommen in den Brief — jeder mit Entry-Zone, Stop, Stop-Distanz, Stückzahl zu einem Referenz-Risiko, der vollen Evidenzkette und einem Wenn-dann-Plan für Montag. Das Limit ist hart. Qualifiziert sich nur ein Name, bekommst du einen. Qualifiziert sich keiner, bekommst du den Markt-Read und eine Watchlist — eine Woche mit null Picks ist ein Signal, kein Versagen.

06

Entscheidungen an Wochengrenzen

Alles im Brief arbeitet mit Wochenschlusskursen. Alerts übernehmen das Beobachten unter der Woche; gehandelt wird, wenn ein Level erreicht ist oder eine Woche schließt. Stops gelten auf Wochenschluss-Basis, Trends werden mit der 4w-, 10w- und 30w-MA nachgezogen, Haltedauern laufen Wochen bis Monate. Ein System für Menschen, deren Job nicht Tick-Gucken ist.

07

Jeder Pick wird getrackt

Jeder veröffentlichte Entry wird im Moment der Veröffentlichung erfasst und nach 4, 8 und 13 Wochen gegen echte Kurse bewertet. Die volle Historie — Gewinner, Verlierer und Null-Pick-Wochen — wird ab der ersten Bezahl-Ausgabe öffentlich sein. Keine handverlesenen Screenshots.

Sieh das System an echten Namen — die Beispiel-Ausgabe ist kostenlos. Neue Ausgaben jeden Sonntag.

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